Masters Riders Cup

Europa versus Amerika: Der Masters Riders Cup

Vor einer Weile wurde die Idee bereits verkündet, nun folgt die Umsetzung: Bei der Longines Masters Opening Gala in Paris wurde bekannt, dass in 2017 der Masters Riders Cup startet, präsentiert von EEM und der European Equestrian Federation (EEF). The Masters Riders Cup soll ähnlich dem Golf Ryder Cup ein Wettbewerb sein, in dem die Reiter einzeln gegeneinander im Wettbewerb stehen, aber für ihre Mannschaft – und zwar geht es um einen Wettkampf zwischen den beiden Kontinenten Europa und den USA. Los geht es allerdings erst im Dezember 2017 bei den Longines Masters in Paris. Dann soll es jährlich zwischen Europa und den USA wechseln. Fünf Reiter werden für Europa antreten, fünf für Amerika. Während der ersten Saison wird für die USA Robert Ridland, aktueller Trainer in den USA, das Team zusammenstellen, für Europa wird dies der französische Equipechef Philippe Guerdat sein.

Der Wettbewerb wird über zwei Stationen führen, auf jeder Station werden die Reiter in einer Serie von fünf Duellen gegeneinander antreten – in jedem Duell gibt es Punkte für das siegende Team. Abhängig von den Ergebnissen auf der ersten Station kann der Coach des siegenden Teams bestimmen, welcher Reiter welchen Gegner bekommt. Vor der zweiten Station können die Teamkapitäne dann die Startreihenfolgen ihrer Reiter festlegen und Auswechslungen von Pferden vornehmen.

2018 soll es dann weiter gehen mit dem Masters Riders Cup bei den Longines Masters in Los Angeles. Der Veranstalter EEM erhofft sich mit diesem neuen Format ein neues Level an Popularität und Prestige, ähnlich den Sportarten Tennis und Golf.