Albertzo Zorzi & Cornetto K

Erster Global Tour-Sieg für Alberto Zorzi – Ahlmann übernimmt Gesamtführung

Die Italiener sind die Überraschung der Saison – ob in der FEI-Nationenpreisserie oder in anderen großen Prüfungen, überall mischen sie vorne mit. Nun siegte der Italiener Alberto Zorzi bei der Longines Global Champions Tour in Monaco mit Cornetto K, dem einstigen Olympiapferd von Doda de Miranda. Mit seinem Erfolg setzte er sich im Gesamtranking der Tour auf Rang drei. Abgelöst an der Spitze wurde Harrie Smolders (GER) nun durch Christian Ahlmann.

Platz zwei in der Prüfung ging an Christian Ahlmann, der mit der erst neunjährigen KWPN Stute Dolocia ein noch unerfahrenes Pferd unterm Sattel hatte. Dritter wurde der Franzose Kevin Staut mit For Joy van’t Zorgvliet. Staut meinte im Anschluss: “Es ist immer toll, hier zu starten, weil hier so viele französische Fans sind. Aber ich war nicht vorbereitet auf so viele Italiener. Ich bin wirklich glücklich mit meinem Ergebnis. Das ist nämlich der erste Grand Prix für For Joy seit sechs Monaten. Nach nur drei Turnieren schon wieder auf dem Podest zu stehen, ist toll.”

Christian Ahlmann & Dolocia

Christian Ahlmann & Dolocia

Christian Ahlmann war vor allem überrascht über Platz zwei: “Wir hatten schon eine gute Saison bislang, aber mit Dolocia hatte ich hier ein sehr junges Pferd am Start und bei ihrem ersten Fünf-Sterne-Grand Prix habe ich noch nicht so viel erwartet. Zum ersten Mal hatte ich sie in Madrid mit und konnte schon ihre Qualität erahnen – und dass sie was besonderes ist, aber sie war noch nicht so weit, dass ich über sie als eine Siegerin oder eine unter den Top 3 nachgedacht hätte. Sie hat heute einen unglaublichen Job gemacht. Ich hätte das niemals erwartet und bin daher unheimlich glücklich.”

Am meisten strahlte an diesem Tag allerdings Alberto Zorzi, der seinen ersten Grand Prix gewinnen konnte: “Ich hätte das vor der Prüfung niemals gedacht, aber ich habe so ein tolles Pferd und er sprang so großartig. Vor meinem Stechen habe ich Christian angesehen und Jan Tops sagte, dass ich zwischen ein und zwei einen weniger versuchen könnte – und so war ich am Ende ein klein bisschen schneller. Ich muss Jan und Athina für die Pferde danken – Jan trainiert mich jeden Tag. Wir arbeiten sehr hart, aber das zeigt sich auch an den Ergebnissen.”

Photos: Stefano Grasso/LGCT