Patrik Kittel & Delauny

Enge Kiste im Londoner Dressur-Weltcup: Kittel schlägt Faurie

Die London Olympia Horse Show ist immer etwas besonderes, so kurz vor Weihnachten in der festlich geschmückten Olympia Hall. Hier werden die Reiter zu Höchstleistungen motiviert und so kam es im Dressur-Weltcup zu einem echten Kopf-an-Kopf-Rennen. Während der Grand Prix noch vom Niederländer Edward Gal mit Glock’s Zonik gewonnen wurde, siegte in der Kür der Schwede Patrik Kittel mit Delauny mit 80,560 Prozent und damit nur 0,155 Prozent vor dem Briten Emile Faurie mit Delatio. Für Edward Gal und den neunjährigen Zonik, der in der Kür manchmal nicht balanciert war und Fehler machte, wurde es mit 79,340 Prozent Rang drei.

Mit seinem Sieg ist Patrik Kittel nun mit 75 Punkten ziemlich sicher in Paris im Finale dabei. Nach seinem Erfolg sagte der Schwede: “Ich ziehe meinen Hut vor den Springreitern. Ich weiß nicht, wie die das machen – ich habe nun drei Turniere in Folge bestritten und nach einem Glas Champagner kann ich nun direkt ins Bett. Ich bin so erschöpft.”

Übrigens wird Patrik Kittel in diesem Jahr fröhlicher von London nach Hause reisen als vor 13 Jahren, als er zum letzten Mal das Turnier besuchte. Damals wurde er Letzter. Seine Frau Lyndal war es, die ihn anspornte, das schöne Turnier noch mal zu besuchen.

Foto: FEI/Kit Houghton