Tinne Vilhelmson-Silfven & Don Auriello

Einfach nur los geritten und am Ende vorne: Tinne Vilhelmson-Silfven und Don Auriello

Auf den Sieg im Grand Prix beim Adequan Global Dressage Festival in Wellington folgte nun der erste Platz auch in der Grand Prix Kür für Tinne Vilhelmson-Silfven und Don Auriello. Mit 79,775 Prozent gewannen sie die Prüfung vor der der Dänin Mikala Gundersen und My Lady (77,675 Prozent) sowie Lars Petersen (DEN) mit Mariett (76,400 Prozent).

Einmal mehr war die erfahrene Kombination aus der Schwedin Vilhelmson-Silfven und dem 14-jährigen Hannoveraner Wallach Don Auriello – die beiden vertraten ihr Land 2012 bei den Olympischen Spielen sowie 2014 bei der WM – nahezu unschlagbar beim diesjährigen AGDF. “Ich hatte heute ein unglaubliches Gefühl”, so die Siegerin. “Wenn man nirgendwo ein Problem in der Prüfung hat und man nur reingeht und reitet. Man ist so richtig im Fluss – und das war das Gefühl heute. Ich bin sehr, sehr glücklich.” Erneut hatte die Schwedin die Choreographie ein wenig geändert. “Das ist ein fortwährender Prozess”, so die mehrfache Olympionikin.

Mikala Gundersen & My Lady

Mikala Gundersen & My Lady

Auch die Zweitplatzierte Mikala Gundersen war mit der Leistung von sich und von My Lady sehr zufrieden. “Mein Ziel war es, eine ähnliche Prüfung wie vor zwei Wochen zu reiten und es fühlte sich so an. Lady war sehr fokussiert.”

Und auch Lars Petersen und die 18-jährige Mariett zeigten eine Prüfung, die den Reiter zufrieden stimmte. “Es war eine recht schwierige Zeit, wieder den Rhythmus mit ihr zu finden nach der langen Pause nach dem Weltcup-Finale in Las Vegas letztes Jahr.  Heute war ich sehr happy und sie war großartig. Ich hätte noch etwas mehr Punkte herausreiten können, wenn ich etwas mehr angegriffen hätte.”

Lars Petersen & Mariett

Lars Petersen & Mariett

So vielfältig besetzt wie in dieser Woche war das AGDF selten: Reiter aus Südamerika, Europa, Asien, Afrika und Australien sind genauso da wie Teilnehmer aus Nordamerika. “Wir haben mittlerweile einen echten internationalen Wettbewerb hier”, kommentierte Thomas Baur, Sportdirektor des AGDF. “Zum ersten Mal haben wir mehr Nicht-Nordamerikaner hier als Nordamerikaner im CDI. Das ist ein guter Fortschritt gegenüber letztem Jahr.”

Photos: ©SusanJStickle