081 Frie Kür-Sieger

Eine weitere Goldmedaille für Dujardin

Eine Kür zum Niederknien – das muss man einfach so sagen. 92,161 Prozent bekam die Britin Charlott Dujardin mit dem zwölfjährigen Valegro für eine fehlerfreie Vorstellung mit Höchstschwierigkeiten auf den Punkt. Passage-Traversalen und Piaff-Pirouetten klappten genauso wie die zuletzt fehlerhaften Wechsel. Das bedeutete ein weiteres Mal Gold für die Britin bei den Weltreiterspielen in Caen, die auch schon den Special für sich entscheiden konnte.  “Nach London hätte ich nicht gedacht, dass er noch viel besser werden kann, aber er wird besser und besser. Ich war einfach nur begeistert von dieser Leistung.”

Charlotte Dujardin & Valegro

Charlotte Dujardin & Valegro

Anders als im Special landete die Niederländerin Adelinde Cornelissen in der Kür mit dem 17-jährigen Parzival auf einem Medaillenplatz und verdrängte damit die Deutsche Kristina Sprehe mit Desperados auf Rang vier. “Er hat es heute wirklich verdient”, freute sich Cornelissen. “Und ich werde ihn so lange weiterreiten, so lange er daran noch Spaß hat.”

Adelinde Cornelissen & Parzival

Adelinde Cornelissen & Parzival

Silber mit einem vielleicht nie so gut präsentierten Damon Hill ging an die Deutsche Helen Langehanenberg, 88,286 Prozent waren zwar weit weg vom Siegerpaar, aber Dami zeigte mit Abstand die beste Leistung von allen drei Tagen. “Ich bin einfach überwältigt”, strahlte die Zweitplatzierte. “Er war so unglaublich frisch. Vom Gefühl her war das besser als meine 90-Prozent-Runde, die ich schon einmal hatte. Unterm Strich dieser Weltreiterspiele bleibt ein großer Smiley. Er wächst einfach immer weiter über sich hinaus.”

Helen Langehanenberg & Damon Hill

Helen Langehanenberg & Damon Hill

084 frie Deutscher Jubel

Kristina Sprehe, die auf Platz vier in der Kür endete, erklärte: “Heute war es anstrengender als die ersten zwei Prüfungen. Das hat man ihm angemerkt. Er war etwas zäher und ich hatte mehr zu arbeiten. Aber er war sehr entspannt und das volle Stadion hat ihn nicht beeindruckt.”

Nun sind die Dressurreiter also mit ihren Weltreiterspielen fertig und können ihre Heimreise antreten. Dafür werden morgen die Springreiter in Caen erwartet.

Fotos: Karl-Heinz Frieler