Dopingverdacht bei Sanne Thijssens totem Pferd Sara Galotiere

Oha, im Nachgang zum Tod des Pferdes Sara Galotiere in Liverpool, geritten von der Niederländerin Sanne Thijssen, kommt es zu heftigen Vorwürfen und Spekulationen: Das Pferd soll laut der FEI nicht erlaubte Medikamente im Körper gehabt habe, Schmerz- und Narkosemittel. Gegenüber horses.nl sagte nun Vater Leon Thijssen, dass nun der Verdacht entstehen könne, dass erst durch die Gabe eines Beruhigungsmittels der Sturz und damit verbundene Tod des Pferdes passiert sei. Solche Vermutungen seien allerdings mehr als schädlich, betonte er, und sagte, dass die FEI schwere Verfahrensfehler gemacht habe. So habe seine Tochter bei beim Einschläfern der Stute anwesend sein wollen, durfte die aber nicht – gleichzeitig hätten sie nicht erfahren, dass ein Dopingtest durchgeführt worden sei. Das habe man nun erst aus dem Brief an den niederländischen Verband erfahren, in dem sofort die Sperre von sechs Monaten für Sanne Thijssen festgelegt wurde.

Ketamin, was in der Stute gefunden wurde, sei aber laut mehreren Tierärzten in neun von zehn Fällen das Mittel, was man zum Einschläfen gäbe.