David Will & Spring Dark

DKB-Team Athlet gewinnt Großen Preis des Pferdefestivals Redefin

Mit einer gut überlegten Runde in schnellen 37,55 Sekunden hat der DKB-Team Athlet David Will aus Damme den Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG gewonnen. Mit Spring Dark sicherte sich der 31-jährige gebürtige Bayer damit auch den Sieg bei der zweiten Etappe der BEMER Riders Tour in Redefin supported by von Lauff & Bolz. “Einen Großen Preis zu gewinnen, macht einen immer stolz, hier vor dieser großartigen Kulisse mit den vielen netten Zuschauern noch besonders,” verteilte David Will Komplimente an das Publikum des Pferdefestivals Redefin.

Druck habe es auch nicht gegeben, witzelte Will, der einer von drei DKB-Team Athleten ist und den Sieg in einem Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG durchaus immer in der Zielplanung hat. Hinter dem Springreiter reihten sich die Südafrikanerin Alexa Stais mit Quintato und der im niedersächsischen Blender beheimatete Harm Lahde mit Oak Grove`s Heartfelt ein – und beide waren überaus zufrieden mit ihrer Platzierung.

Mit dem Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG setzte das Pferdefestival Redefin erneut eine bemerkenswerte Marke, für die die Präsidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommern, Birgit Hesse, viele Komplimente an den Veranstalter Paul Schockemöhle aussprach. Die Strahlkraft des CSI setze das Pferdeland ins richtige Licht.

Thieme bester Mecklenburger

Bester Reiter aus Mecklenburg-Vorpommern war André Thieme aus Plau am See mit Crazy Girl V auf dem sechsten Platz. Die neun Jahre alte Clinton-Tochter zählt zu den Zukunftshoffnungen des Nationenpreisreiters. Elf von 42 angetretenen Paaren durften im zweiten Umlauf an den Start gehen, David Will war der einzige, der mit einem Springfehler im ersten Umlauf und einer schnellen Zeit den zweiten Durchgang erreichte und am Ende ganz vorn stand.
Lübzer Preis für Schweden mit Mecklenburger Stute

Douglas Lindelöw zählt zu den schwedischen Top-Reitern, war bereits als Junior Europameister und vertrat sein Heimatland auch bei den Weltreiterspielen 2018 im Parcours. Jetzt holte sich der 28-jährige Springreiter aus Hörby mit einer Mecklenburger Stute den Sieg im Lübzer Preis – Finale der Mittleren Tour. Citti heißt die genau zehn Jahre alte Stute von Catoki und sie stammt aus der Zucht von Arno Göwe (Lübz). De facto also eigentlich im doppelten Sinne ein “Heimsieg” für Citti.

Das Finale der Mittleren Tour ist ein internationales Weltranglistenspringen, Punkte gibt es als zudem für den schwedischen Springreiter. Citti fiel dem Schweden früh auf. Die Stute gehörte Züchter Göwe und dem norwegischen Springreiter Stein Endresen gemeinsam. “Wir haben sie dann gesehen und probiert und gekauft”, sagt Lindelöw. Harm Lahde(Blender) mit Oak Grove`s Vogelfrei und der Däne Sören Pedersen mit Tailormade Sandros S Bella folgend auf den Plätzen zwei und drei.

NÜRNBERGER BURG-POKAL-Sieg für Isabel Freese

Total Hope heißt der erste sieben Jahre alte Hengst von Totilas, mit dem Isabel Freese die Finalqualifikation für den NÜRNBERGER BURG-POKAL beim Pferdefestival Redefin gewann. Der schmucke Rappe stammt aus der Zucht von Christine Arns-Krogmann und gehört der Schockemöhle Hengsthaltung. Der Hengst hat Super-Promis als Eltern: Vater ist der berühmte Totilas, die Mutter ist die Olympiasiegerin und Weltcupsiegerin Weihegold von Isabell Werth. “Da hat man schon ein bißchen Druck”, lachte Isabel Freese, “aber das tut mir ganz gut.”

In der Qualifikation reihten sich Freese und Total Hope noch hinter Annabell Frenzen und ihren Imperio-Nachkommen Kiefferhof`s Imperius ein, in der entscheidenden Prüfung am Sonntag hatte Freese dann mit sagenhaften 77,29 Prozent die Nase klar vorn.

ODDO BHF Speed Derby für Südafrika

Eine 22 Jahre junge Südafrikanerin schnappte einer Reihe von Männern den Sieg im ODDO BHF Speed Derby vor der Nase weg. Als man rings um den Platz schon glaubte, dass es nicht viel schneller geht, als Michael Kölz (Leißnig), Benjamin Wulschner (Dahlen) und der Ägypter Karim El Zoghby es vorgemacht haben, kam eine junge Südafrikanerin in den Parcours. Alexa “Lexi” Stais und der niederländische Hengst Flachau zeigten, dass es doch geht. Bei 59,38 Sekunden stoppte die Uhr, die Runde gelang fehlerfrei und ganz zur Freude des neuen Sponsors ODDO BHF – schnell und richtig gut – das hat sich die Bank auf die Fahnen geschrieben. Kölz und Wulschner mußten sich hinter der fixen Amazone, die im niedersächsischen Morsum Bereiterin im Stall Meyer ist, einreihen.

Besucherzahlen konstant

Zufrieden registrierte die Organisationsleiterin des Pferdefestivals Redefin bereits die Vorverkaufszahlen des Pferdefestivals Redefin, das Turnierwochenende bestätigte dann die Erwartungen. Trocken und frühlingshafte frische Temperaturen sorgten dafür, dass erneut rund 16.000 Zuschauer Pferdesport und Dog-Agility an drei Tagen anlockte. “Im Vorverkauf sind die Nachfragen nach Kombitickets für die überdachte Tribüne bereits um 50 Prozent in die Höhe geklettert”, so Schockemöhle, “die steigende Nachfrage haben wir schon registriert, als bekannt wurde, dass das Pferdefestival Etappe der BEMER Riders Tour wird.” Die attraktive Mischung aus Ausstellung, Pferde- und Hundesport und Show des Landgestüts mit Pferdefussball sorgte für große Anziehungskraft.

(PM)