Die Iren verlieren auch ihren zweiten Protest

Um 2:59 Uhr wurde die Entscheidung der FEI veröffentlicht: Auch der zweite Protest der Iren wurde abgelehnt. Was war passiert? Cian O’Connor wurde auf dem Weg zum Hindernis elf von einem Parcoursdienstmitarbeiter irritiert, der ihm in den Weg lief – der Ire hatte an diesem Hindernis dann einen Fehler. Equipechef Robert Splaine und Cian O’Connor legten Protest ein, auch weil durch diesen Fehler die Olympia-Qualifikation verloren ging.

Die Ground Jury berief sich auf Artikel 233.3 der FEI Jumping Rules, der besagt, dass der Athlet selbst den Ritt unterbrechen kann unter unvorhersehbaren Umständen – aber das habe Cian O’Connor nicht gemacht und sie selbst hätten keinen Grund gesehen, ihn zu stoppen.

Nachdem Splaine und O’Connor von der Entscheidung der Ground Jury erfuhren, gingen sie den Weg vor das Appeal Committee. Alle Parteien wurden bis spät in den Morgen – doch auch sie blieben bei der Entscheidung der Ground Jury. Damit hat neben der Schweiz und England Spanien das Ticket nach Rio und nicht die Iren.