Isabell Werth, Kristina Sprehe, Jessica von Bredow-Werndl & Hubertus Schmidt

Deutschland gewinnt Nationenpreis in Hagen

Überraschend kam es nicht, dass die deutsche Equipe den Nationenpreis im eigenen Land auf dem Hof Kasselmann in Hagen für sich entscheiden konnte. Mit 235,28 Prozentpunkten siegte Deutschland vor Dänemark (219,62) und Spanien (215,78). Den Grand Prix als solchen dominierte Kristina Bröring-Sprehe mit Desperados und sorgte somit für das Spitzenergebnis für die Mannschaft. Als einziges Paar knackten sie die 80-Prozent-Marke und erhielten 81,16 Prozent. Dabei waren die Umstände nicht die einfachsten, wie die Reiterin erzählte: “Der Wind hatte schon Auswirkungen, Desperados war auf dem Abreiteplatz viel kerniger als sonst, aber in der Prüfung lief dann alles bestens.”

Den zweiten Platz im Grand Prix nahm Teamkollegin Isabell Werth mit Don Johnson FRH ein (77,440 Prozent) – und auch auf Platz drei war Deutschland vertreten mit Jessica von Bredow-Werndl und Unee BB (76,680 Prozent). Von “kontrolliertem Risiko” sprach Werth, während sich sich die Weltcup-Dritte Jessica von Bredow-Werndl über ihr bislang bestes Grand Prix-Ergebnis freute. Gar nicht zufrieden hingegen war der Vierte im Bunde, Hubertus Schmidt, der mit dem Trakehner Hengst Imperio einen starten Auftakt hatte und bei über 80 Prozent lag, dann aber von einem heftigen Regen überrascht wurde. So standen 72,5 Prozent am Ende auf dem Zettel.

Den Prix St. Georg gewann mit einer starken Vorstellung Matthias Alexander Rath (GER) mit Danönchen OLD (76,079 Prozent) vor der Britin Laura Tomlinson mit ihrem Stall-Neuzugang Duval’s Capri Sonne Jr. (74,684 Prozent). Anabel Balkenhol (GER) und der Trakehner Hengst Heuberger TSF wurden Dritte (73,789 Prozent).

Foto: Karl-Heinz Frieler