Cian O'Connor & Sam du Challois

Cian O’Connor führt Irland zum Nationenpreissieg in Wellington

Beim 150.000 US-Dollar dotierten Nationenpreis beim Winter Equestrian Festival in Wellington durften am Ende die Iren jubeln. Sieben Mannschaften nahmen an dem Nationenpreis teil, in dem die USA Platz zwei belegte und Kolumbien Dritter wurde. Zum ersten Mal seit 2005 war Irland in Wellington wieder siegreich. Mit drei fehlerfreien Runden im ersten Umlauf durch Conor Swail mit Martha Louise, Shane Sweetnam und Buckle Up sowie Cian O’Connor mit Sam du Challois und dem Streichergebnis von Richie Moloney mit Carrabis Z, die drei Fehler hatten, starteten die Iren bestens in die zweite Runde, gleichauf mit den USA. Während Moloney in der zweiten Runde fehlerfrei blieb, wie erneut Cian O’Connor, machten Swail und Sweetnam je einen Fehler – doch bei den Amerikanern war der Wurm drin. Nach dem fehlerfreien ersten Umlauf kam Georgina Bloomberg mit Lilli mit acht Punkten aus dem zweiten Umlauf. Audrey Coulter und Capital Colnardo sowie Laura Kraut und Zeremonie blieben zwar doppelnull, doch Beezie Maddens Simon war ungewohnt von der Rolle. Nach Problemen an den ersten drei Hindernissen gab Madden auf. Damit war die Sache klar.

Team Ireland

Team Ireland

Der irische Equipechef Robert Splaine zeigte sich stolz: “Wir waren hier mit vier sehr professionellen Reitern, die es gewohnt sind, auf dem Podest zu stehen. Da waren sie in der Vergangenheit und da werden sie in der Zukunft wieder sein. Sie haben schwer für diesen Nationenpreis gearbeitet und ein fantastisches Ergebnis erzielt. Für mich als Equipechef war es bedeutend, dass jedes Paar einmal null ging und wir eine doppelnull hatten.”

Cian O’Connor war entsprechend zufrieden mit seinem zehnjährigen französischen Hengst Sam du Challois: “Ich bin sehr glücklich mit Sam. Er war sehr gut. Zum zweiten Mal springe ich ihn auf diesem Niveau. Er war in Ocala in der Mannschaft und da schon gut. Hier hatten wir aber noch mehr Druck, weil das ein Nationenpreis war, bei dem wir unbedingt gut abschneiden wollten.”

Fotos: Sportfot