Isabell Werth & Weihegold OLD

CHIO Aachen: Tränen der Rührung bei Isabell Werth

Feuchte Augen bei Isabell Werth: Nach einem Grand Prix im Nationenpreis von Aachen mit einer neuen persönlichen Bestleistung weit über dem bisherigen Bestergebnis mit Weihegold OLD flossen ein paar Tränen der Rührung bei der mehrfachen Olympiasiegerin. 83,271 Prozent sind eine Hausnummer! “Aachen ist ein besonderes Pflaster für mich, da bin ich nach so einer Runde doch etwas angefasster”, erklärte Werth. “Weihegold ist jetzt noch ausgereifter und ich kann immer mehr riskieren. Es war alles aus einem Guss. Eigentlich war ich auf eine fehlerfreie Runde konzentriert und wollte sie nicht erschrecken. Aber wenn man die letzte Mittellinie sieht – ich glaube, dann sucht das schon Vergleiche.”

Für Werth ist die Zielsetzung mit der Mannschaft für Rio klar: “Wir müssen mit dieser Mannschaft den Anspruch haben, um Gold zu kämpfen. Wir sind einfach super aufgestellt.” Dass die guten Ausländer in diesem Jahr in Aachen weitestgehend fehlen, kann Werth nachvollziehen: “Zum Teil ist das Taktik, aber wir haben auch ein komprimiertes Turniergeschehen vor Rio. Die Schweden hatten gerade ihren Nationenpreis in Falsterbo, die Niederländer ihren in Rotterdam, zudem haben sie dieses Wochenende ihre nationalen Meisterschaften. Und die Engländer sichteten letzte Woche in Hartpury. Aber wir wissen auch so, dass die andere nicht auf dem Baum schlafen.”

Ein zufriedenes Gesicht machte auch Bundestrainerin Monica Theodorescu: “Das war jetzt einfach richtig, richtig gut. Es war nicht überraschend, da das Pferd gut ist und der Jockey. So soll Dressur sein!”

Foto: Stefan Lafrentz