Daniel Deußer & Killer Queen

CHIO Aachen: Daniel Deußers Killer Queen macht Hoffnung auf mehr

Der Preis von Nordhrein-Westfalen beim CHIO Aachen hatte nicht nur schöne Seiten: Mehrere Reiter schieden aus oder gaben auf. Schwer gestürzt am Wassergraben war Andre Thieme mit Crazy Girl V, Pferd und Reiter sind nach Veranstalteraussagen ok. Einen stumpfen Aufprall auf das Gesäß musste Philipp Weishaupt verkraften, bei dessen Che Fantastica das Gebiss gebrochen war – die Oldenburger Stute nahm den nächsten Sprung trotzdem, geriet aber zunehmends in Panik und Philipp Weishaupt stürzte. Der Reiter unterzieht sich einem Check im Krankenhaus. Das sah schmerzhaft aus. Man muss hoffen, dass nichts Ernsthaftes passiert ist.

Neben Thieme hatten noch weitere Reiter Probleme am Wassergraben, Christian Kukuk musste hier aufgeben. Auch der Sieger der Prüfung, Daniel Deußer, gab zu, dass er mit gemischten Gefühlen darauf zugeritten sei, obwohl am Wassergraben nichts anders gewesen sei – außer, dass er von der anderen Seite als gestern angeritten wurde. Doch der Ritt von Daniel Deußer und Killer Queen VDM, einer neunjährigen BWP Stute, ließ keine Zweifel aufkommen – die Eldorado v. Zeshoek-Tochter hat richtig Potenzial. Das zeigte sie schon im vergangenen Jahr in Aachen, als sie das Youngster-Finale gewann. “Sie ist eine für große Prüfungen und hat mir schon letztes Jahr viel Hoffnung gegeben, aber es ist immer ein langer Weg, sie nach oben zu bringen”, so Deußer.

Er siegte vor dem Belgier Olivier Philippaerts mit H&M Cue Channa und der Portugiesin Luciana Diniz mit Vertigo du Desert.

Foto: Karl-Heinz Frieler