Charlotte Dujardin muss auf Weltcup-Finale verzichten

Die britische Spitzenreiterin Charlotte Dujardin wird in diesem Jahr nicht beim Weltcup-Finale in Göteborg zur Titelverteidigung antreten. Uthopia, das Pferd, mit dem sie sich für das Finale qualifiziert hatte, steht mal wieder im in einem gerichtlichen Disput bezüglich seiner Besitzansprüche.

Charlotte Dujardin war als Titelverteidigerin im Weltcup automatisch für das diesjährige Finale qualifiziert – Voraussetzung allerdings ist, dass man mit dem Pferd, das beim Finale starten soll, zwei Qualifikationen bestreitet. Das tat sie in London im Dezember und in Amsterdam im Januar. Wie Horse & Hound nun vermeldet, gibt es allerdings eine gerichtliche Auseinandersetzung um das Pferd. Da die Situation wohl brisant ist, wollte der Sprecher von British Dressage vorerst keine näheren Auskünfte geben.

Bereits in der Vergangenheit gab es schon mal Ärger um den Besitz von dem KWPN Hengst. Nach den Olympischen Spielen in London konnte Carl Hester den jetzt 16-jährigen Uthopia eine Weile nicht reiten, weil er nicht die Insel verlassen durfte. Ein Verkauf des Pferdes wurde auch dadurch unmöglich.