Cesar Parra von Jury freigesprochen

Cesar Parra wurde von der Hunterdon County Superior Court Jury in New Jersey freigesprochen – ihm wurde Gewalt an einem Pferd vorgeworfen. Der gebürtige Kolumbianer, der seit 2008 für die USA reitet, musste sich vor Gericht verantworten, weil er dem jungen Hannoveraner Hengst William PFF Verletzungen durch unsachgemäßes Nutzen von Ausbindern beim Longieren zugefügt haben sollte. Das Pferd hatte sich beim Longieren überschlagen. Die Jury stimmte einstimmig mit 8:0 dafür, dass die Klage abgewiesen wird. Vier Jahre lang dauerte der Fall vor Gericht. Die vielen Klagen und Gegenklagen zusammen mit dem Video im Internet, das den angeblichen Vorfall zeigt, führte dazu, dass im vergangenen Jahr beim US Verband Beschwerden eingingen, dass man Parra keine Einladung zum Weltcup-Finale geben könnte, der sich mit Van the Man dafür qualifiziert hatte. Der Verband unterstützte seinen Reiter jedoch, da er weder straf- noch zivilrechtlich verurteilt war.

Quelle: dressage-news.com