Brüsseler Gericht lehnt Einspruch der FEI im Fall der GCL ab

Heute hat das Berufungsgericht in Brüssel den Einspruch der FEI abgelehnt, der gegen die vorläufigen Maßnahmen des belgischen Sportsgerichts ging, die die FEI daran hindern, Strafen gegen Reiter und Pferde zu verhängen, die an der Global Champions League teilnehmen. FEI Präsident Ingmar de Vos sagte heute: “Natürlich sind wir enttäuscht, aber das ist nur eine Phase im Prozess. Das echte Prozedere hat noch gar nicht begonnen, da der gesamte Fall noch vor das belgische Sportsgericht muss. Wir werden weiter mit allen gerichtlichen Mitteln kämpfen.” Gleichzeitig betonte Ingmar de Vos, dass die Entscheidung in direktem Widerspruch zu Untersuchungen der europäischen Komission in ähnlichen Fällen stünden.

Der Fall sei bereits mit anderen Sportverbänden besprochen worden und vielen anderen erginge es ähnlich bezüglich des europäischen Wettbewerbsrechts. Sie alle seien sich einig, dass man diese Regel benötigen würde, um den Sport zu kontrollieren, seine Integrität zu wahren und die Athleten zu schützen sowie einen fairen Wettkampf zu ermöglichen. Kommerzielle Überlegungen dürften den Sport nicht beherrschen.