Gregory Wathelet & Conrad de Hus

Belgien führt nach der ersten Runde im Nationenpreis-Finale

In Aachen mussten die Belgier das unglückliche frühe Aus verdauen und verpassten die Olympia-Qualifikation, nun sind sie wieder auf dem Niveau, das sie auch die Saison über zeigten: Sie führen beim Nationenpreisfinale in Barcelona nach dem ersten Tag. Nur acht Mannschaften erreichen die Schlussrunde am Samstag, 19 Nationen kämpften um diese Plätze. Neben Belgien sind dies in folgender Reihenfolge: Deutschland, Schweden, Großbritannien, USA, die Titelverteidiger aus Holland, Irland und die Schweiz.

Nur sieben der 76 Paare blieben fehlerfrei in dem anspruchsvollen Kurs des Spaniers Santiago Varela – darunter Gregory Wathelet mit seinem fantastisch springenden Holsteiner Hengst Conrad de Hus. Ebenso fiel keine Stange bei seiner Mannschaftskameradin Judy-Ann Melchior, die mit As Cold As Ice Z nur einen Zeitstrafpunkt notiert bekam. Für die zweitplatzierten Deutschen war es Christian Ahlmann, der mit dem 15-jährigen Taloubet Z die Null hinsetzte. Daniel Deußer und Cornet D’Amour sowie Ludger Beerbaum und Chiara kamen auf je vier Punkte, Meredith Michaels-Beerbaum und Fibonacci waren mit fünf Punkten das Streichergebnis.

Christian Ahlmann & Taloubet Z

Christian Ahlmann & Taloubet Z

Auch bei den drittplatzierten Schweden gab es noch eine fehlerfreie Runde: Rolf-Göran Bengtsson und die elfjährige Holsteiner Stute Unita Ask kamen ohne Probleme im Ziel an.

Am Samstag wird es nun richtig spannend. Gregory Wathelet kündigte an: “Ich hoffe, wir können unsere Form bis Samstag halten. Wir werden versuchen, dasselbe noch mal hinzukriegen, aber es ist ein völlig neuer Tag.”

Fotos: FEI/Dirk Caremans