Jill-Marielle Becks & Damon Hill

Auch internationales Debüt von Becks und Damon Hill geglückt

Der Druck war immens, das ist unstrittig. Als Jil-Marielle Becks den Westfalen Hengst Damon Hill NRW übernahm, den Helen Langehanenberg so viele Jahre so erfolgreich ritt, war ihr das klar. Doch sie nahm die Herausforderung an und bisher mit Erfolg. Der erste gemeinsame Auftritt bei der Equitana überzeugte bereits die Kritiker, dann gewann sie letzte Woche die Sichtung zum Preis der Besten in Vechta – die erste S-Dressur für Becks überhaupt – und nun bei Horses & Dreams in Hagen folgte der erste internationale Auftritt. Im Prix St. Georg, der CDI1*-Tour, trat sie mit dem Donnerhall-Sohn an und gewann diesen mit souveränen 79,211 Prozent. “Jeder denkt, es ist so einfach, ein erfahrenes Grand Prix-Pferd nachzureiten und dann auch noch in einer S-Dressur”, erzählte die Siegerin. “Aber das ist eher schwerer. Er wollte zunächst eher mehr als weniger Wechsel machen und war noch sehr auf Grand Prix gepolt.” Doch gleichzeitig lernt Jill-Marielle Becks auch viel von ihrem “Professor”: “Ich profitiere einfach von Damon Hills Erfahrung. Er ist ein strenger Lehrmeister. Wenn ich einen Fehler mache, macht er auch einen. So zwingt er mich, jederzeit voll konzentriert zu reiten.”

Auf Platz zwei landete die Schwedin Jessica Andersson mit dem Hannoveraner Hengst und Bundeschampion von 2011, Callaho’s Benicio (77,553 Prozent), Dritte wurde Dorothee Schneider mit dem De Niro-Sohn Derano (75,105 Prozent).

Foto: Karl-Heinz Frieler